Birgit Pardun

Leben und Wirken

Birgit Pardun war mit ihren Malereien in der Kunstausstellung Wuppertal 2019
(https://www.wuppertal.de/microsite/kulturbuero/projekte/kunstausstellung/Kunstausstellung-Wuppertal-2019.php) vertreten. Erst seit 2018 ist sie nach mehr als 25 Jahren wieder malend aktiv, hatte seitdem mehrere Ausstellungen, u.a. war sie auch Teilnehmerin in zwei Ausstellungen in Flandern/Belgien (https://www.theartcouch.be/events/oooh-verwondert-met-fris-talent-in-damme-expoflits-17/). Im Winter 2019/20 war sie in einer mehrwöchigen Artist-Residency in den Winterateliers 19/20 im ArToll e.V. in Bedburg-Hau. Im Frühjahr 2021 sind weitere Atelierwochen mit niederländischen Künstlerkolleg*innen dort geplant. Seit 2019 ist sie Mitglied der BKG (Bergischen Kunstgenossenschaft e.V.).

Nach dem Abschluss ihrer Lehrerausbildung in den Fächern Chemie und Kunst schloss Birgit Pardun eine Ausbildung zur Mediengestalterin ab und arbeitet seit 2002 als selbstständige Grafikerin in Wuppertal (orangsch.de). Zeitgleich begann sie ihre Arbeit in freien Theatergruppen als Musikerin,  Darstellerin und Bühnenbildnerin (Die Bergische Seifenoper, Die Barmer Küchenoper, Literatur-Oper Köln). Seit 10 Jahren singt sie in dem renommierten Wuppertaler Kammerchor ‚amici del canto’, der zuletzt gemeinsam mit dem Opernchor und dem Sinfonieorchester, wie auch der Kammerphilharmonie Wuppertal musizierte. An der Akademie für kulturelle Bildung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen absolvierte sie außerdem die Grundausbildung der Theaterpädagogik.

Zur Natur der Malerei von Birgit Pardun gehört unbedingt der schnelle Gestus, mit dem ihre Bilder auf der Leinwand entstehen. Manchmal malt die Künstlerin, obwohl Rechtshänderin, sogar mit der linken Hand, weil sie sagt ,Ich will nicht denken’. Was dabei herauskommt ist sehr oft von einem wunderbar schrägen Humor, wobei sich der ganze Witz oft erst im Zusammenspiel mit den Bildtiteln entzündet, die voller Anspielungen und Wortspiele sind. Selten aber sind ihre Bilder einfach nur heiter-lustig, und trotz ihrer vermeintlichen Einfachheit, die an unbefangene kindliche Malereien erinnert, sind sie nie süßlich, und sie sind nie eindeutig. Oft haben sie auf den zweiten Blick sogar etwas Verstörendes, und der Humor ist ein ziemlich schwarzer. Es ist die Art von Witz, der uns das Unbehagen daran, dass diese Welt ziemlich verdreht ist, nicht nehmen kann und will (und eher noch darauf aufmerksam macht) – der aber zugleich zeigt, dass der Humor eine ziemlich gute Waffe ist, dem zu begegnen.“ (Dr. Anne-Kathrin Reif)

2018 © Dr. Anne-Kathrin Reif