Hilde Birkhölzer-Dehnert

1996 Agricola-Preis für Kunst, Stadt Glauchau

1990 Dozentin bei der 1. Paderborner Sommerakademie

1960 – 93 Kunsterzieherin an Gymnasien

1956 – 1960 Studium u. Staatsexamen Kunstakademie Düsseldorf Radierung, Lithographie bei Prof. O.Coester, Zeichnung, Malerei bei Prof. R.Pudlich Aufnahme in die Studienstiftung

1936 in Wuppertal geboren

Hilde Birkhölzer-Dehnert
Ravensberger Str. 182
42117 Wuppertal
Telefon: 0202430295

Leben und Wirken

Einzelausstellungen / Auswahl

1988 Stadtsparkasse Wuppertal
1988 Galerie bo 7 Bochum
1988 Städt. Galerie Dominikanerkirche Osnabrück
1989 Städt. Galerie Paderborn
1991 Städt. Galerie Rheda-Wiedenbrück
1995 Galerie Clasing Münster
1997 Kunstraum Notkirche Essen
2000 Galerie Clasing Münster
2001 Kunstverein Hattingen
2006 Kunsthalle Barmen

Ausstellungen / Auswahl

Ausstellungen der Berg. Kunstgenossenschaft
1983 – 87 Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf
1983 “Adam und Eva – heute gesehen“, Paderborn
1989 “Graphein“- Hommage à Otto Coester, Düsseldorf-Eller
1996 “Martin Luther- Repräsentant d. Neuzeit“, Glauchau
1996 “Raumkonzept Kubus“ Pasinger Fabrik, München
1998 “Vom Stein gedruckt“ Galerie Peschkenhaus, Moers
1998 “Blick auf Martin von Tours“ Diözesan-Museum, Rottenburg
1999 “Sterben, Tod, Gedenken“ Von der Heydt-Museum, Wuppertal
2002 “100 Jahre Von der Heydt-Museum“, Wuppertal
2008 “Requiem“ Neue Galerie Kloster Bronnbach, Wertheim/ Main

Zu den Arbeiten

Formveränderung durch gewaltsame Zerstörung und Zerfall, beobachtet an Gedenk-Steinen, sind Anlass zur künstlerischen Auseinandersetzung: Beidseitige Bearbeitung, Gestaltung des transparenten Bildgrundes führt zu Überschneidungen, Verdichtungen, die je nach Lichteinfluss sich ändern; die leichten Bilder schweben beweglich, losgelöst von der Wand im Raum oder stehen als doppelseitige Objekte frei. Mehrschichtigkeit, Einbeziehen von Licht und Raum führt zu Veränderung der Wahrnehmung, zu Reflexion der Veränderlichkeit, der Vergänglichkeit – auch des Gedenkens.